Neues Mitglied Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen

vom 15. März 2021
Neues Mitglied Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen
Bildunterschrift: Die KKB-Vorstände Manfred Wendl (v.r.) und Martin Rederer hießen den Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Raimund Kneidinger sowie die beiden Geschäftsführer Josef Mader und Klaus Seitzinger herzlich willkommen in der Genossenschaft.

Seit Januar sind die Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen Mitglied der Klinik-Kompetenz-Bayern eG

Ziel der Klinik-Kompetenz-Bayern eG (kurz: KKB) ist es, kommunale und freigemeinnützige Kliniken besser miteinander zu vernetzen, um eine flächendeckende Klinikversorgung in Bayern dauerhaft und auf hohem Niveau zu sichern.

Zur KKB gehören mittlerweile 31 Träger in ganz Bayern und 62 Kliniken, die sich in 12 Arbeitskreisen intensiv austauschen. Das Krankenhausnetzwerk versteht sich dabei als Denk- und Innovationsplattform für zukunftsfähige, qualitativ hochwertige Klinik- und Versorgungskonzepte. Sie ist Sprachrohr für die Interessen kommunaler Kliniken in Bayern und bietet als Dienstleister für die Mitgliedskliniken ein breites und hochwertiges Dienstleistungsangebot für ein modernes Klinikmanagement.

„Wir leben von unseren Mitgliedern“, betonte Martin Rederer, einer der insgesamt drei KKB-Vorstandsmitglieder bei der Übergabe der Mitgliedsurkunde und ergänzte: „Der kollegiale Austausch, das Miteinander, regelmäßige virtuelle Stammtische sind uns enorm wichtig.“ Daher freue es ihn und seinen Vorstandskollegen Manfred Wendl sehr, nun auch die Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen „in der Genossenschaft begrüßen zu dürfen“.

„Für uns alle stehen große Herausforderungen im Gesundheitswesen bevor. Da kann man froh sein, sich intensiv austauschen zu dürfen“, so die Geschäftsführer Josef Mader und Klaus Seitzinger. Daher erhoffen sie sich von der Mitgliedschaft große Vorteile.

Dies sieht der Verwaltungsrat der Landkreiskliniken genauso und stimmte einstimmig für den Beitritt in die KKB, wie Landrat Franz Kneidinger berichtete. „Nur gemeinsam sind wir stark, darum macht es durchaus Sinn, sich im Verbund für den Erhalt der Kliniken, vor allem in der Fläche, einzusetzen und die Bedeutung der wohnortnahen Versorgung nach außen zu tragen“, so der Landrat weiter. Denn wie schon so oft in der Vergangenheit geschehen, werde der Stellenwert der kleineren Krankenhäuser, der insbesondere jetzt in der Coroankrise extrem deutlich wird, nach der Krise wieder schnell in Vergessenheit geraten und die bereits entfachte Diskussion über die Krankenhausstrukturlandschaft wieder erneut eröffnet.

Die KKB setzt sich für den Erhalt der kommunalen Kliniken in Bayern ein und positioniert sich entsprechend. „Wir werden gehört und wahrgenommen und auch regelmäßig zu Gesprächen mit Mitgliedern des bayerischen Landtags eingeladen“, merkte Manfred Wendl an. Ebenso auf dem Programm stehen zahlreiche Arbeitskreise und Wissenstransfers. Unter den Projekten sind Themen wie Benchmark-Controlling, Interne Revision, Kodierung und MDK, Hygiene, Einkauf, Personalentwicklung, Förderberatung sowie Rechts- und Vertragswesen.