Große Vorteile im Verbund

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25.05.2012

Die GEOMED-KLINIK Gerolzhofen, das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt und die Theresienklinik Würzburg sind ab sofort Mitglieder in der Klinik-Kompetenz-Bayern eG. Bei der Übergabe der Mitgliedsurkunde waren dabei (von links): KKB-Vorstand Jürgen Winter (Kliniken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen), Wolfgang Schirmer (GEOMED-KLINIK Gerolzhofen), Martin Stapper (Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt und Theresienklinik Würzburg), Schwester Lydia Wießler (Generalassistentin der Kongregation der Erlöser-Schwestern), KKB-Vorstand Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt) und KKB-Vorstand Josef Götz (Kliniken Nordoberpfalz AG).

Die GEOMED-KLINIK Gerolzhofen, das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt und die Theresienklinik Würzburg sind ab sofort Mitglieder in der Klinik-Kompetenz-Bayern eG. Bei der Übergabe der Mitgliedsurkunde waren dabei (von links): KKB-Vorstand Jürgen Winter (Kliniken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen), Wolfgang Schirmer (GEOMED-KLINIK Gerolzhofen), Martin Stapper (Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt und Theresienklinik Würzburg), Schwester Lydia Wießler (Generalassistentin der Kongregation der Erlöser-Schwestern), KKB-Vorstand Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt) und KKB-Vorstand Josef Götz (Kliniken Nordoberpfalz AG).

Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt, Theresienklinik Würzburg und GEOMED-KLINIK Gerolzhofen sind nun Mitglieder in der Klinik-Kompetenz-Bayern eG  

Das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt, die Theresienklinik Würzburg und die GEOMED-KLINIK Gerolzhofen sind ab sofort Mitglieder in der Genossenschaft „Klinik-Kompetenz-Bayern“ (KKB). Ziel der Genossenschaft ist es, die kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken besser miteinander zu vernetzen. Dadurch soll die flächendeckende Klinikversorgung in Bayern dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert werden. Die KKB will die Wettbewerbsfähigkeit und die Marktposition der einzelnen Mitgliedskliniken durch Know-how-Transfer und Erfahrungsaustausch stärken. Die einzelnen Kliniken bleiben selbständig.

„Wir erhoffen uns von unserer Mitgliedschaft große Vorteile“ so die Geschäftsführer der drei neuen Mitgliedsklinken bei der Übergabe der Mitgliedsurkunden. So stehen zukünftig zahlreiche Arbeitskreise und Wissenstransfers auf dem Programm. Unter den Projekten sind Themen wie Benchmark-Controlling, Interne Revision, Kodierung und MDK, Hygiene, Einkauf, Personalentwicklung, Förderberatung sowie Rechts- und Vertragswesen.

KKB im Überblick
Die Genossenschaft wurde im Januar 2011 gegründet. Dem freiwilligen Verbund angeschlossen sind aktuell 16 Träger mit 33 kommunalen und freigemeinnützigen Kliniken in Bayern. 5.619 Betten im akutstationären Bereich und 298 Reha-Betten werden von der Klinik-Kompetenz-Bayern repräsentiert. Seit vielen Jahren arbeiten die Gründungsmitglieder eng zusammen. Mit der Gründung der Genossenschaft im Januar 2011 haben die Krankenhäuser diese Kooperation institutionalisiert, ohne dass die Kliniken dabei ihre Selbständigkeit aufgaben. Insgesamt beschäftigen die Klinken, die aktuell zur Genossenschaft zählen, 13.466 Mitarbeiter und haben ein DRG-Budget-Volumen von 691,78 Millionen Euro sowie einen Gesamtumsatz von 822,29 Millionen Euro. Die Mitglieder der Genossenschaft betreiben auch zahlreiche Altenpflegeheime und Service-Wohnanlagen (Betreutes Wohnen).

Neben den Kliniken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen (Kreisklinik Gunzenhausen, Kreisklinik Weißenburg) beteiligen sich als Gründungsmitglieder die Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH (Klinik am Eichelberg, Steigerwaldklinik Burgebrach, Juraklinik Scheßlitz), das Klinikum Fürth, die Kliniken des Landkreises Neustadt/Aisch – Bad Windsheim (Klinik Neustadt/Aisch, Klinik Uffenheim, Klinik Bad Windsheim), die Kliniken Nordoberpfalz AG (Krankenhaus Tirschenreuth, Krankenhaus Waldsassen, Krankenhaus Kemnath, Steinwaldklinik Erbendorf, Klinikum Weiden, Krankenhaus Eschenbach, Krankenhaus Vohenstrauß, Krankenhaus Neustadt a.d. Waldnaab) die Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt, Klinik Kösching), die Haßberg-Kliniken (Krankenhaus Haßfurt, Krankenhaus Ebern, Klinik in Hofheim), die Kreisklinik Roth, das Waldkrankenhaus St. Marien gGmbH-Erlangen und die Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH an der Genossenschaft.

Als neue Mitglieder wurden die Kreisklinik gGmbH Bad Neustadt a. d. Saale, die Kreisklinik Wörth a. d. Donau, das Klinikum St. Marien Amberg, die Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach (St. Anna Krankenhaus, St. Johannes Klinik) sowie vor kurzem das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt, die Theresienklinik Würzburg und die GEOMED-KLINIK Gerolzhofen aufgenommen.

Der nebenamtlich tätige Vorstand besteht aus Josef Götz (Kliniken Nordoberpfalz AG), Jürgen Winter (Kliniken des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen) und Dr. Alexander Schraml (Main-Klinik Ochsenfurt). Der Vorstand hofft, dass sich noch weitere Kliniken dem jungen Verbund anschließen werden. Aktuell liegen weitere konkrete Anfragen vor. Für die beteiligten Städte und Landkreise bedeute die neue Organisation eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung.

Warum eine eingetragene Genossenschaft?
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine Rechtsform für Kooperationen, die im Trend der Zeit liegt. Nach aktuellsten Zahlen wurden im Jahr 2011 in Bayern 51 neue Genossenschaften gegründet und beim Genossenschaftsverband Bayern e.V. als Mitglied aufgenommen.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 sogar zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Ziel ist es, weltweit auf die Bedeutung der Unternehmensform für Gesellschaft, Wirtschaft und insbesondere für den ländlichen Raum aufmerksam zu machen. Denn wie keine andere Unternehmensform schafft es die eG, soziale und ökonomische Ziele miteinander in Einklang zu bringen.

Quelle: Genossenschaftsverband Bayern e.V., www.gv-bayern.de