• Qualität bedeutet für mich, mit meiner Hüftprothese wieder schmerzfrei meinen Beruf ausüben zu können.

    Karlheinz Machowetz, Patient

  • Qualität bedeutet für mich, mir Zeit für meine Patienten nehmen zu können.

    Denn Menschlichkeit und Zuwendung heilen

    Dr. med. Martin Rexer, Oberarzt

Wie das Klinikum Fürth vom NZ-Klinikcheck profitiert - Qualitätsmanager Dr. Felix Große arbeitet an mehr Patientenzufriedenheit

Aktuelles aus den KKB-Kliniken

Der Klinikcheck will dazu beitragen, den Patienten die besten Kliniken aufzuzeigen und zugleich das Qualitätsbewusstsein bei den Krankenhäusern zu schärfen. Dass dies gelungen ist, zeigt sich am Beispiel des Klinikums Fürth. Der dortige ärztliche Qualitätsmanager Dr. Felix Große und die Ärzte sowie das Pflegepersonal nutzen das Klinikranking seit Beginn im Jahr 2016 intensiv.

Fragebögen für mehr Zufriedenheit

Während die Freude über mehrere erste Plätze groß war, haben schlechtere Ergebnisse das Klinikteam veranlasst, ganz konkret etwas zur Qualitätsverbesserung beizutragen. So wurde zum Beispiel die Dekubitus-Prophylaxe (Wundliegen) verbessert - und erfolgt inzwischen nach einheitlichen Standards im gesamten Klinikum. Bei der Lungenentzündung gab es einen kleinen Dokumentationsfehler, der behoben wurde.

Das aufwendigste Projekt aber ist ein eigener Fragebogen zur Patientenzufriedenheit, den jeder neu aufgenommene Patient erhält. Für die Rückgabe wurden eigens 30 Briefkästen installiert. Den Impuls dafür hat der NZ-Klinikcheck gegeben: "Mein Wake-up-Call war, dass die Patientenzufriedenheit im Klinikcheck eine so große Rolle spielt", sagt Dr. Felix Große.

Daraufhin entwickelte er mit dem Arbeitskreis Qualitätsmanagement beim Netzwerk Klinik-Kompetenz-Bayern einen mehrseitigen Fragebogen, der inzwischen in 52 kommunalen Kliniken in ganz Bayern eingesetzt wird. Seitdem wurden mehr als 500.000 Fragebögen ausgegeben, 100.000 kamen zurück. Allein in Fürth werden jeden Monat 800 Bögen ausgefüllt - eine gute Basis, um Defizite und Verbesserungspotenzial aufzudecken. In einem Fall wurde zum Beispiel auf einer Station eine Freundlichkeitsinitiative gestartet. Und schon im nächsten Monat waren die Ergebnisse deutlich besser und die Patienten viel zufriedener mit der Freundlichkeit der Pflegekräfte.

________________________________________

Klinikum Fürth, Dr. Felix Große, Artikel aus der NZ

17.05.2018